Die Wahl der Menstruationsprodukte kann ganz schön überwältigend sein. Es gibt längst nicht nur klassische Binden, sondern auch ökologische und natürliche Varianten, diskrete Tampons und moderne Menstruationstassen. An diesen Tagen wollen wir uns besonders umsorgt fühlen. Die Produkte sollen uns dabei helfen – manchmal machen sie es aber komplizierter. Wie also an die Sache herangehen?
Binden sind das älteste Menstruationsprodukt. Drogerieregale sind voll davon – es gibt sie in vielen Größen, Arten und Farben. Lange Zeit waren sie die einzige Wahl. Auch wenn sich das geändert hat, erfreuen sich Binden noch immer großer Beliebtheit. Warum?
Einfach in der Anwendung
Günstig
In vielen Varianten erhältlich
Relativ diskret
Gute Saugkraft
Aber es gibt ein paar „ABER“. Manche enthalten Duftstoffe und können empfindliche Haut reizen. Nicht alle halten gut in der Unterwäsche, und manche laufen schnell aus. Ups…
Darum lohnt sich gründliche Recherche. Am besten sind natürliche Binden wie npuri. Sie bestehen aus weichem Bambus, enthalten keine schädlichen Chemikalien oder Parfums. Der Saugkern ist aus Zellulose, und jede Binde ist einzeln verpackt – für mehr Hygiene. Hier passt einfach alles: kein Auslaufen, keine Reizungen, kein Verrutschen.
Frauen kann man in drei Gruppen teilen: die einen finden Tampons genial, die anderen meiden sie völlig und manche nutzen sie nur im Notfall.
Tampons sind sehr diskret, unsichtbar unter der Kleidung und schränken Bewegungen nicht ein. Man kann mit ihnen Sport treiben – sogar schwimmen. Da sie das Blut schon in der Vagina aufsaugen, vermitteln sie ein trockenes Gefühl, was viele Frauen schätzen.
Aber Vorsicht: Tampons sind nicht perfekt. Sie erhöhen das Risiko des Toxischen Schocksyndroms (TSS), besonders bei langer Anwendung. Sie können die Schleimhaut reizen und die natürliche Balance des Vaginalmikrobioms stören. Bei starker Blutung sind sie ebenfalls nicht die beste Wahl.
Die Menstruationstasse ist noch recht neu. Sie sorgt für Diskussionen, weil sie anders funktioniert als Binden und Tampons. Sie saugt nicht auf, sondern sammelt das Blut. Man muss sie später entleeren. Sie ist wiederverwendbar, also umweltfreundlich, und spart auf lange Sicht Geld. Viele Frauen schätzen die einfache Handhabung, die lange Schutzzeit (bis zu 12 Stunden) und das hohe Komfortgefühl.
Doch auch hier gibt es Nachteile: Das Einsetzen ist nicht ganz leicht – es braucht Übung. Die Tasse muss sehr sauber gehalten werden, um Reizungen zu vermeiden. Und in öffentlichen Toiletten kann das Entleeren problematisch sein.
Fazit: Nur weil deine Freundin Tampons benutzt, musst du es nicht auch tun. Wenn eine Bekannte die Tasse liebt, heißt das nicht, dass sie dir passt. Wählst du Binden, dann am besten natürliche. Wichtig ist: Hygiene so einfach wie möglich machen – nutze, was zu dir passt, nicht das, was am besten vermarktet wird. Manchmal sind die einfachsten Lösungen auch die besten.